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Ersterwähnung Wetterfelds


Nach einer Schenkungsurkunde übereigneten zu Beginn des 9. Jahrhunderts zwei Brüder namens Frecholf und Tacholf dem Kloster Fulda ihre Güter in Wetterfeld an der Laubacher Grenze.

Auf dieser Grundlage wurde im Sommer 2005 die 1200-Jahr-Feier durchgeführt.
Näheres hierzu erfahren Sie auf den Seiten der Vereinsgemeinschaft unter "1200 Jahre".
Um diese lange Dorfgeschichte zu würdigen, hat die Vereinsgemeinschaft ein Festbuch herausgebracht, von dem wir hier einen Appetitanreger anbieten können

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Die geographische Lage des Ortes

Wetterfeld liegt inmitten des Hessenlandes wie Kiev und Calgary auf 50 Grad, 32 Minuten, 57 Sekunden nördlicher Breite und 8 Grad, 57 Minuten, 24 Sekunden östlicher Länge. Die durchschnittliche Höhe des Ortes beträgt ca. 200 m über dem Meeresspiegel. Es ist umgeben von seinen 660 ha umfassenden Feld- und Waldfluren, die geteilt werden durch das von Ost nach West etwa parallel zur Kreisstraße nach Lich fließenden Flüsschen Wetter, von welchem das Dorf auch seinen Namen hat.

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Im Zentrum der zwischen Vogelsberg und Wetterau gelegenen Gemarkung nimmt die Wetter den von Norden einmündenden Zufluss der Lauter auf. Von Osten her ragt in das Bächedreieck ein weitgezogener Bergrücken, über dessen Nase und Flanken sich bis in 215 m Höhe seit dem Mittelalter der heutige Dorfkern erstreckt.

Das Wettertal wird von teils bewaldeten, schon während der Steinzeit u. a. von Bandkeramikern besiedelten Anhöhen umsäumt. Es sind im Westen das Dörnes (203 m), im Südwesten die Kalkgrube und das Roth (246 m), im Süden der Hegwald mit dem Sträuches (220 m) und im Nordosten der Seenköppel (263 m), auch Ewerschd (Oberst) genannt.

Die Gemarkung wird begrenzt von den Gewannen der Nachbargemeinden Laubach im Osten, Ruppertsburg im S üden, Röthges im Südwesten, Münster im Westen und Lauter im Norden. Westlich der HohenStraße, die im übrigen hier weitgehend die Grenze markiert, berühren sich die Fluren von Wetterfeld, Röthges, Ober-Bessingen und Münster im sog. Vier-Dörfer-Eck. Der unregelm äßige Grenzverlauf im Südosten, besonders der markante Einschnitt des Sträuches nahe der vormaligen Siedlung Bürgeln am Südufer der Wetter rührt von anhaltenden Streitigkeiten zwischen Laubach und Wetterfeld um den ehemaligen Basaltsteinbruch her, was in der Sage vom Löffelmännchen seinen Niederschlag gefunden hat.